
Die Chronologie des Panzerbataillon 203
„Die Hacketäuer“
Der Gründungstag des Bataillons geht auf den 06.09.1956 zurück. In SCHLESWIG an der Schlei wurde das Bataillon als Panzergrenadierbataillon 13 aufgestellt.
Im Zuge der Neugliederung verlegte es am 11.01.1957 geschlossen in den Standort HEMER. Nachdem das Bataillon der 7. Panzergrenadierdivision in UNNA unterstellt worden war, erhielt es die Bezeichnung Panzergrenadierbataillon (SPz) 203.
Im März 1963 übernahm das Bataillon die Tradition des Infanterieregiments Nr.16 Freiherr von Sparr (3. Westfälisches).
Nach erneuter Umbenennung begann am 01.04.1965 ein neuer Zeitabschnitt als Panzergrenadierbataillon (SPz) 202.
Fünf Jahre später erfolgte am 01.04.1970, nach Umgliederung und teilweiser Neuaufstellung, die Umbenennung in das gemischte Panzerbataillon 120. Es gehört nun zum Panzerregiment 100 (vormals Panzerbrigade 20).
Während einer Modellerprobung in den Jahren 1975 - 1978 musste das Bataillon seine Erfahrungen
in die neue Heeresstruktur einbringen. Damit verbunden war dann auch die Umbenennung in Panzerbataillon 203.
Als eines der ersten Panzerbataillone der Bundeswehr nahm es ab 01.10.1980 die vollständige Gliederung nach Heeresstruktur 4 ein.
Eine erneute Umgliederung des Bataillons stand 1992 an. Das Bataillon bekam eine zusätzliche Panzerkompanie und eine Unteroffizierlehrkompanie.
Mit der Stationierungsentscheidung unter Verteidigungsminister Struck wurde auch der Standort HEMER - Blücher Kaserne geschlossen. Das Panzerbataillon 203 verlegte geschlossen im Februar 2007 in die General Feldmarschall Rommel Kaserne in die Garnison AUGUSTDORF.
Am 1. Juli 2011 wurde die Wehrpflicht für Männer in Deutschland nach gut 55 Jahren ausgesetzt! Das hatte die Koalition von CDU und FDP beschlossen. Die Bundeswehr ist nun eine Berufs- und Freiwilligenarmee.
Erneute Umstrukturierungen - am 26. Oktober 2011 tritt das „Stationierungskonzept" des Verteidigungsminister Thomas de Maizière in Kraft. Abermals werden viele Standorte geschlossen oder „signifikant“ reduziert. Die „Hacketäuer“ Kameraden bleiben der Panzerbrigade 21 und diese der Garnison AUGUSTDORF gottlob erhalten!
Am 16.01.2012 unterzeichnen OLT Rene Schüren und der Bürgermeister Heinz Paus die Urkunde über die Patenschaft zwischen der Stadt PADERBORN und den Hacketäuern.